Entwicklung der Sozialmedizinischen Zentren Oberwallis
Unter dieser Rubrik finden Sie die aktuellen und damaligen gesetzlichen Grundlagen der sozialmedizinischen Zentren seit Mitte der 70er Jahre. Die Entwicklung der SMZ wird kommentiert.
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Jahr
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O - VS
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-Visp
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-Brig
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Umschreibung
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Prozess
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1975
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Der Kanton (Gesundheitsdepartement) legt den Grundstein für eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Hauskrankenpflege, Familienhilfe und sozialmedizinischer Hilfe.
Die Gemeinden werden verpflichtet sich innerhalb der 6 Regionen zu Zweckverbänden zusammenzuschliessen und die Aufgaben des "Sicherheitsdreiecks" wahrzunehmen.
Einzelne bestehende Dienstleistungs-angebote werden in die neuen Strukturen der SMZ eingegliedert. Es entstehen aber entgegen der Absicht des Kantons nicht mehrere Zweckverbände unter einem Regime der 6 Regionen, sondern 26 mehr oder weniger autonome Zentren.
Im Oberwallis entstehen nicht zuletzt wohl auch auf Grund der geografischen Begebenheiten 8 Zentren und 1989 sind alle Gemeinden einem Zweckverband angeschlossen.
Die operative Ebene (Zentrumsleitungen) tauscht im Oberwallis schon recht früh Erfahrungen aus und strebt eine gewisse Einheitlichkeit an.
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1976
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1976
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1976
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Die Walliser Vereinigung der SMZ wird gegründet und ist Ansprechpartner gegenüber dem Gesundheitsdepartement.
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1982
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Der Kanton regelt erstmals die Subventionierungsbedingungen etwas genauer und führt einen einheitlichen Kontenplan ein. Er äussert sich bezüglich maximaler Personalnormen, Löhne, PraktikantInnen, Spesen, Investitionen, etc.
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Die operative Ebene beginnt sich innerhalb der Fachbereiche zu organisieren. Regelmässig finden Sitzungen der Oberwalliser Fachbereichsleitungen Pflege, Familienhilfe, Sozialarbeit statt.
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1995
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Sozialmedizinische Zentren: Für eine verstärkte Politik der Hilfe und Pflege zu Hause - Schlussbericht der Arbeitsgruppe "Sozialmedizinische Zentren" (Januar 95)
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Um in den Genuss von Beiträge gemäss AHVG zu kommen, ändern die Zweckverbände die Rechtsform und werden private Vereine
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1995
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Regionale Gesundheitsnetze (Dezember 95)
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Die Oberwalliser Zentren geben nach den Vorarbeiten der operativen Ebene einer Beraterfirma den Auftrag mit der Zielsetzung "Abklärungen der Übereinstimmung des Angebotes mit den Erwartungen und der Zufriedenheit von KilentInnen und Klienten" und "Konzept und Umsetzung für eine kundenorientierte und wirtschaftliche Gesundheit- und Sozialversorgung".
Etwas zeitverschoben kommen vom Kanton her die ersten Umsetzungsmass-nahmen aus dem Bericht vom Januar 1995.
Der Kanton führt die Gesundheitsregionen ein. Stufenweise soll bis 1998 ein Globalbudget pro Gesundheitsregion eingeführt werden. Diese Forderung kommt schliesslich nie zum Tragen.
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1995
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1996
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1996
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Die Gemeinden können einen Grossteil der Aufgaben im Bereich der Sozialhilfe den SMZ übertragen. SKOS-Richtlinien werden verbindlich erklärt.
Zuständigkeit bleibt weiterhin, wie auch im Bereich Vormundschaftswesen bei den Gemeinden.
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1996
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Der Schlussbericht "Sozialmedizinische-Zentren Oberwallis" und das Vorprojekt des Kantons führen dazu, dass sich in der Region Visp von Seiten der Vorstände der kleineren Zentren Widerstand ankündigt und die strategische Ebene wieder mehr Einfluss nimmt.
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1996
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Während die Region Brig-Goms einen Zusammenschluss der beiden Vereine anstrebt, wird in der Region Visp die Lösung mit einem Dachverband der einzelnen, immer noch recht autonomen Zentren (6 Zentren) angestrebt.
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1997
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Zwischen dem Dachverband der Region und den einzelnen Zentren der Gesundheitsregion Visp werden Zusammenarbeitsverträge abgeschlossen.
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1997
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Personalstatut der Sozialmedizinischen Zentren (Walliser Vereinigung)
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1997
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Die Dienststellen für Gesundheitswesen und Sozialwesen sind neu im gleichen Departement. Die Aufgaben der Spitexdienste werden recht genau umschrieben, während die "Sozialmedizin" nebenbei erwähnt wird.
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Zwischen dem privaten Verein Kinderspitex und den Oberwalliser Zentren wird ein Zusammenarbeitsvertrag abgeschlossen.
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2001
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topjop wird im ganzen Oberwallis angeboten
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Die Oberwalliser Zentren stimmen einem Ausbau der Dienstleistungen von topjop (Angebot für ausgesteuerte Erwerbslose) auf das ganze Oberwallis zu. Die administrative Leitung wird dem SMRZ Visp übertragen.
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2001
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Mindestpersonaldotation
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2001
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Zentrumsleitungen treffen sich in Binn
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Die operative Ebene trifft sich für 2 Tage in Binn, um die aktuellen Stärken und Schwächen festzuhalten und mögliche Veränderungsansätze auszuarbeiten.
Bei der Präsentation der Ideen kündigt die strategische Ebene ein zweites Mal eine verstärkte Einflussnahme an.
In der Gesundheitsregion Visp wird ein externer Berater hinzugezogen, welcher später als Delegierter des Vorstandes an den Sitzungen der Zentrumsleitungen teilnehmen wird und so auch den Informationsfluss gewährleisten soll.
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2001
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2002
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Die Aufgaben des privaten Vereins im Bereich Mütter- und Väterberatung werden den SMZ übertragen. Die administrative Leitung wird dem SMRZ Brig übertragen.
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2002
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Die Soziapädagogische Familienbegleitung wird im ganzen Oberwallis angeboten
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Die Oberwalliser Zentren stimmen der gemeinsamen Schaffung einer sozialpädagogischen Familienbegleitung für das ganze Oberwallis zu. Die administrative Leitung wird dem SMRZ Visp übertragen.
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2003
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Informatiker wird angestellt
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Die Oberwalliser Zentren stellen gemeinsam einen Informatiker an. Die administrative Leitung wird dem SMRZ Visp übertragen.
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2003
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Corif (Koordinationsstelle SMZ-Spital-Altersheim-Pflegeheim) wird für das Oberwallis geschaffen
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Die administrative Leitung wird dem SMRZ Brig übertragen.
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2004
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Nachdem die Kosten der Sozialhilfe während nur wenigen Jahren mit einem solidarischen Ansatz innerhalb der Gesundheitsregion verrechnet wurden, werden die Kosten der Sozialhilfe, Ergänzungsleistungen, Alimentenbevorschussung und Arbeitslosenhilfe neu mit einem solidarisch Ansatz innerhalb des ganzen Kantons aufgeteilt.
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2004
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Personalstatut der Sozialmedizinischen Zentren der Gesundheitsregion Visp-Westlich Raron-Leuk
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2005
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2005
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Staatsratentscheid vom 10.8.05
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2006
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Neu überwacht die Dienststelle für Sozialwesen die Subventionierung der Sozialhilfe während für allen anderen Bereiche die Dienststelle für Gesundheitswesen verantwortlich bleibt. Die Kosten werden zwischen den beiden Dienststellen aufgeteilt.
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2005
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Richtlinien betreffend die Subventionierung und die Finanzbuchhaltung
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Die Vorstände der beiden Oberwalliser Gesundheitsregionen beschliessen eine Machbarkeitsstudie für die Schaffung eines Sozialmedizinischen Zentrums Oberwallis in Auftrag zu geben.
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2007
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Neuer Leistungsauftrag an die sozialmedizinischen Regionalzentren des Kantons Wallis
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2007
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Machbarkeitsstudie Projekt "Sozialmedizinisches Regionalzentrum Oberwallis" - SMRZ im Wandel - Von der Strategieentwicklung zur Umsetzung
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2007
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Verordnung über die Gesundheitsplanung und die Subventionierung der Krankenanstalten und -institutionen
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2007
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2008
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Die gemeinsame Fachstelle für Palliativpflege der Spitäler, Altersheime und SMZ wird eingeführt
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Administrativ wird sie dem Zentrum Brig angegliedert.
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2008
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Evaluation der Effizienz der Sozialdienste der sozialmedizinischen Zentren
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Die Visionen des Chefs der Dienststelle für Sozialwesen im Bereich Sozialberatung (z.B. Schaffung von ca. 26 Anlaufstellen im Kanton für Sozialberatung, AHV-Zweigstelle, Arbeitsamt, etc.) sollen uns nach den verschiedenen Besprechungen im Zusammenhang mit der Studie im Herbst in schriftlicher Form vorliegen. Aufgaben (z.B. Amtsvormundschaft) der Sozialarbeit sollen in Bezug auf Mitfinanzierung durch den Kanton geklärt werden.
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Die Konsequenzen des NFA in Bezug auf die Aufteilung Kanton - Gemeinden werden zurzeit diskutiert.
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| 2008 | X |
Vernehmlassung über die Verbesserungsmöglichkeiten für das Management und die Organisation der Walliser Sozialhilfe |
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| 2009 | X |
Informationsveranstaltung vom 16.3.09 im la Poste Visp |
X | Die strategische Arbeitsgruppe SMZ Oberwallis informiert über den Verlauf der Arbeiten seit dem Frühjahr 2008. Die engagierten ProzessberaterInnen stellen sich vor. | |||
| 2009 | x |
Zusammenfassung der Feedbacks auf die informelle Vernehmlassung über das Management und die Organisation der Sozialhilfe
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